Vater sein

Mein Alltag hat ein neues Gesicht bekommen: Familienarbeit.

Unser Töchterchen Lena ist jetzt ein Woche alt. Zwischen der Nahrungsaufnahme lässt sie uns jeweils rund drei Stunden Zeit. Die reicht aus zum Einkaufen, Aufräumen oder selber Essen. Daneben gibt es Schreibkram zu erledigen, Kleider und Windeln bereitzulegen. Zwischendurch reicht es auch für einen kleinen Spaziergang, so wie gestern. Unser erster Ausgang mit Baby an die Sonne.

Diese praktische Arbeit ist zuweilen intensiv, aber weil so unmittelbar sinnvoll, leicht zu ertragen. Hier scheint mir zu wirken, was oft beschrieben wird: Die Eltern sind von Natur aus ganz auf Ihr Baby eingestellt. Sie können sich nicht nicht kömmern. Wenn das Baby sein Unwohlsein zeigt, will man handeln und ist zu grosser Leistung bereit.

Geschrieben am 12. Okt 2003. Kategorie: Leben. Tags: . 229 Mal angesehen.

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