Internetanwendungen die ich nicht nutze.Teil 2: IM

Instant Messaging (IM) ist der Internetdienst zum Versenden von kurzen Textnachrichten. Die Teilnehmer tauschen ihre Beiträge praktisch in Echtzeit untereinander aus, wie in einem Gespräch. Diese Kommunikation heisst Chatten.

Um Instant Messaging selber betreiben zu können, benötigt man eine Adresse oder einen Benutzernamen. Damit loggt man sich in das Netzwerk der Teilehmer ein. Es braucht also eine Mitgliedschaft bei einem IM-Dienstanbieter wie etwa ICQ, AOL oder MSN.

Instant-Messaging-Kontakte pflege ich keine. Ich habe noch nie jemanden gefragt: «Hast du mir deine ICQ-Nummer?» IM eignet sich in manchen Situationen besser als E-Mail. IM ist schneller und direkter. IM ist für Nachrichten prädestiniert, die im Moment wichtig sind, nicht aber für Leser, die erst am nächsten Tag wieder erreichbar sind. So wird IM oft in Unternehmen oder Teams eingesetzt und dem E-Mail vorgezogen. Leute, die Kontakte mit Verwandten auf anderen Kontinenten pflegen, nutzen IM praktisch als günstigen Telefonersatz. Mittels IM werden kaum lange Texte ausgetauscht, die Konversationen werden meist nicht gespeichert.

Was mich an Instant Messaging irritiert, ist der flüchtige, vielleicht unpräzise Gebrauch schriftlicher Sprache. Ich nehme die geschriebenen Worte oft zu genau. Plaudern mag ich lieber in gesprochenen Worten.

Ich habe kein Login bei einem IM-Anbieter. So nutze ich auch Apples iChat nicht. Einzig die IM-Funktion von Skype habe ich ganz vereinzelt genutzt. Eine sympathische Alternative zu den IM-Giganten ist Jabber, weil das Protokoll mit allen anderen IM-Diensten kompatibel ist. Doch auch dafür fehlt mir der Anwendungszweck.

Geschrieben am 05. Jan 2005. Kategorie: Internet. Tags: , , , , , , . 576 Mal angesehen.

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