Auf den Hintergrund achten

Beim Fotografieren oder Filmen von Menschen sollte auf den Hintergrund geachtet werden. Es ist wenig vorteilhaft, wenn sich ein Kirchturm, ein Baumstamm oder ein Hirschgeweih genau hinter dem porträtierten Kopf befindet.

Manchmal halten sich auch die Kameraleute des Schweizer Fernsehens nicht an diese Grundregel der Bildgestaltung:

Turm wächst aus dem Kopf

Geschrieben am 02. Apr 2005. Kategorie: Fotografie. Tags: , , . 1,089 Mal angesehen.

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Ein Kommentar zu “Auf den Hintergrund achten”

  1. Stefan Bucher sagt:

    fünf Kommentare:
    Lustig Tja, der goldene Schnitt ist, wenn zu häufig angewendet, offensichtlich auch nicht das Ei des Kolumbus

    Guido (link) – 04. April 2005 – 23:43 Uhr

    Es gibt auch ganz selten den Fall, dass der Kameramann an der Bluebox steht und leider das Hintergrundbild, dass hier eingestanzt wird, nicht sehen kann. Per Kopfhörer sagt ihm dann jemand in der Regie, wie er die Frau einrichten soll.

    ‹blicherweise passiert sowas auch gerne, wenn nicht rechtzeitig vorher gefragt wurde, auf welcher Seite der Moderator der Sendung eigentlich sitzt. Dann kann es nämlich dazu kommen, dass die Regie ganze 15 Sekunden vor der “Schalte” sieht, dass beide Personen auf der gleichen Seite sitzen und ruft (oder schreit) dass der “Gast” gefälligst auf die andere Seite soll. Dem Kameramann bleibt nach so einer Anweisung selten noch die Gelegenheit, das Bild auch gestalterisch zu korrigieren.

    Bei beschriebener Blauwand, müsste zudem noch jemand (Bildmischer) ein anderes Hintergrundbild eingeben.

    Ein hübsches Beispiel also, dass der Kameramann immer der doofe bleiben wird, denn es ist schliefllich sein Bild das jetzt dämlich aussieht und hinterher fragt niemand mehr danach, wie es entstanden ist.

    Mathias (link) – 05. April 2005 – 17:10 Uhr

    Aber Moment. War im Bild oben wirklich eine Bluebox im Spiel?

    Ich denke, alle TV-Stationen hätten sich Dachterassen mit Blick auf den Petersdom reserviert und auch das SF DRS sendete von einer solchen.

    Vielleicht mussten sich die Schweizer auch eine Terasse teilen mit einer anderen Station. Und vielleicht wurde es deswegen zeitlich knapp, weil die Sendezeiten der zwei Sender nahe zusammen liegen.

    Aus meiner TV-Erfahrung weiss ich schon, dass nicht immer die Kameraleute die doofen sind.

    Stefan Bucher – 05. April 2005 – 18:28 Uhr

    Also die Ironie mit den doofen Kameramännern ging nicht gegen Dich Stefan, sondern vielmehr gegen inkompetente Regisseure, die sich ein solches Bild wünschen! … und irgendwie ist mein Text wohl auch nicht so eindeutig gewesen, wie ich gehofft hatte :) Ich wollte eigentlich nicht sagen, dass es sich hier im speziellen um eine BB ging, sondern typische Pannen aufzählen, die bei “Schalten” passieren können. So gesehen, wäre also mein zweiter Absatz der wahrscheinlichere gewesen…

    Mathias (link) – 07. April 2005 – 00:26 Uhr

    In deinem zweiten Absatz beschreibst du ja die Situation mit den zwei Bildern – im Studio und vor Ort (bei uns nannte man das «Duplex» ). Das ist ja tatsächlich eine heikle Situation und oft gibt es leicht schiefe Bilder.

    Wegen dem offenbar nicht eindeutigen Text: Ich finde es in Kommentaren oft nicht ganz leicht, genau das zu schreiben, was ich sagen will, und auch das herauszulesen, was der Schreiber sagen wollte. Hier zeigt sich für mich eine Schwierigkeit der Onlinekommunikation.

    Über deine Meinung, die Fachwissen erahnen lässt, habe ich mich jedenfalls gefreut.

    Stefan Bucher – 07. April 2005 – 11:46 Uhr

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