Die «NZZ» veröffentlichte heute den Artikel vom Muris Bajrica über das Bloggertreffen in Basel von vor drei Wochen.
Internet-Schreiber ohne Starallüren
(Link verweist auf einen Screenshot weil der Artikel wohl nicht lange online verfügbar sein wird).
Im Artikel komme auch ich vor. Der Journalist hat am Abend in Basel einige Aussagen von mir festgehalten und per E-Mail habe ich ihm weitere Fragen beantwortet.Es war sehr korrekt von Muris, dass er mir die Zitate vorlegte. Eine Aussage kommt jetzt trotzdem verfälscht rüber. Bei der Frage nach dem Bloggen über Politik habe ich von mir persönlich gesprochen. Im Artikel ist es jetzt eine allgemeine Aussage.
Ausgerechnet heute habe ich eine Anfrage erhalten, in der ich um Informationen über die Entstehung eines Artikels für eine Zeitung/Zeitschrift
gebeten werde. Die Antwort auf diese Anfrage könnte mir bei einer Kritik am «NZZ»-Artikel dienlich sein.
Die Anwort lesen: Die Entstehung eines Artikels für eine Zeitung/Zeitschrift.
Und jetzt die Kritik:
- Der Artikel erzählt keine Geschichte. Ein Anfang wird zwar gemacht mit dem Bloggertreffen in Basel. Dann aber ist die Geschichte schon abgebrochen. Was folgt, erscheint mir nur noch als eine Aufreihung von Themen für mögliche andere Geschichten.
- Die Rollen der auftretenden Personen sind unklar. Stephanie und Stefan werden am Anfang eingeführt. Von Stephanie erfährt man Alter, Beruf und etwas über ihre Eltern. Haben diese Informationen etwas mit ihrer Rolle in der Geschichte zu tun? Über Stefan erfährt man diese Dinge nicht. Hat er also eine andere Rolle? Und später tritt noch Michael auf. Was spielt er?
- Die Stimmen gehen durcheinander. Es sprechen die drei erwähnten Personen. Ihre Stimmen sind ausgewogen. Dazwischen kommt aber ein längeres Störgeräusch über Skyblog. Und zahlreiche Stimmen ohne klaren Sprecher mischen sich die ganze Zeit ein. Auch der Journalist mit seinen «Fragen» ist häufig präsent.
Schön ist der erste Satz: Sie kamen, um einander endlich kennen zu lernen und sich auszutauschen.
Die inhaltlichen Schwerpunkte hat Matthias zusammengefasst.
Schade, ist es kein besserer Artikel geworden.
Das war etwas länger. Weil mich der Artikel ja auch persönlich betrifft. Ich bitte um Verständnis.
Tags: blogging, journalismus, Medien









