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Diese Kuh grast auf einer Wiese, die im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung (BLN) eingetragen ist, aber vom Kanton Zürich bis jetzt trotzdem nicht geschützt wird.
Die Landschaftsinitiative, über die am 5. Juni im Kanton Zürich abgestimmt wird, will alle BLN-Landschaften schützen und vor der Überbauung bewahren.
Die Wiese, auf der die Kuh grast, befindet sich im Berggebiet rund um das Hörnli. Mit der Inititative erhält auch dieses wertvolle Landwirtschafts- und Naherholungsgebiet den gleichen Schutz, wie ihn schon der Katzensee oder der Türlersee geniessen. Die Initianten sehen diesen Schutz als Garant für einen Kanton Zürich, in dem auch unsere Kinder noch intakte Landschaften vorfinden.
Im Abstimmungskampf machen die Gegner miese Stimmung mit Sprüchen wie «Joggen verboten» oder «Biken verboten». Die Initianten halten dem in einer Medienmitteilung (PDF) entgegen:
Biken, joggen, spielen, picknicken, walken – das alles ist im Landschaftsschutzgebiet problemlos erlaubt. […]
Die Landschaftsschutzgebiete sind die Gebiete, die Freizeitaktivitäten am besten ermöglichen und in denen sie bevorzugt stattfinden, heute und in Zukunft. Weil dies eine schlichte zudem allgemein anerkannte Tatsache ist, gilt die Aussage: Wer das Gegenteil behauptet, lügt.
Die Landschaftsinitiative wurde von Pro Natura Zürich, dem Zürcher Vogelschutz, dem WWF Zürich und dem Zürcher Heimatschutz lanciert. Ich unterstütze die Naturschutzverbände. Ich bin ein Natutfreund. Gerade die Wandergebiete im Kanton Zürich liegen mir nahe. Deshalb will ich, dass sie den Schutz bekommen.
[Update, 5. Juni] Meine – einzige – grosse Enttäuschung an diesem Abstimmungssonntag ist das Nein zur Landschaftsinitiative.









