Heute war ich als Monatsgast im Onlinelabor.ch. Es bietet Internet-Trainingsplätze für erwerbslose Webpublisher/-Designer. Ich selber war einmal dort ein Teilnehmer.
Ich hatte die Gelegenheit darüber zu sprechen, wie ich auf Weblogs kam und wie ich das Web heute nutze.
Ich fing damit an, dass ich mich seit langer Zeit durch viel eigene «Weiterbildung» (Links sammeln, Themen verfolgen, immer informiert sein) mit dem Internet beschäftigt hatte.
Ich sprach von der Faszination für Hypertext, von HTML mit dem Zweck, Text zu strukturieren. Ich beschrieb die Bedeutung von semantischen HTML-Elementen und tönte die Auswirkungen von sauberem Code auf die Suchmaschinenoptimierung an.
Als Voraussetzung für mein Bloggen nannte ich folgende Punkte:
- Zeit: Stellenlosigkeit fördert das Bloggen.
- Webtechnologie: Dynamische Seiten, XHTML und CSS.
- Internet: Das Internet ist ein Lese-/Schreib-Medium.
- Wissen: Wissen sammeln und eigenes Wissen weitergeben.
(Tatsächlich glaube ich, das Bloggen hat in den Zeiten grosse Verbreitung gefunden, als viele Leute – speziell in der IT – ohne Arbeit waren. Das ist ein Thema, das meines Erachtens noch selten offen ausgesprochen wurde.)
Ich zeigte dann die WeblogFAQ und mein Weblog. Jemand nannte das Stichwort «Wiki» und fragte, was der Unterschied zu einem Weblog sei. Ich demonstrierte, wie ich in meinem Wiki eine Seite bearbeiten kann und schickte als Beispiel ein Live-Foto an mein Weblog (siehe Moblog).
Das beeindruckte. RSS, News aggregieren, die Vernetzung durch Links und die sozialen Kontakte waren auch Thema. Ich erwähnte Bloglines, del.icio.us und blog.ch.
Es war eine Rundumschau auf das Web, wie ich es heute nutze für die Organisation meines Wissens und meiner Ideen und zu meiner Unterhaltung.
Es hat Spass gemacht.
Die Notizen zum Referat stehen im Wiki.









