Pivot: Weblogsoftware, die ich mag

Vor einigen Wochen stand ich für einen Moment vor der Entscheidung, ob ich von Pivot auf eine andere Weblog-Software umsteigen sollte. Ohne lange zu evaluieren, entschied ich mich aber dafür, bei Pivot zu bleiben.

Mir fiel ganz einfach auf, dass ich Pivot mag. Warum? Das will ich hier wiedergeben.

Intallation/Administration

  • Pivot benötigt keine Datenbank. Pivot ist eine Weblogsoftware, die auf einem Webserver mit PHP installiert wird. Sie benötigt keine MySQL-Datenbank. Diese Tatsache war für mich ursprünglich ausschlaggebend.
  • Einfache Installation. Von der Download-Seite die gewünschte «full»-Version herunterladen und alles auf den Webserver hochladen gemäss Anleitung.
  • Umfangreiche Administration. Das alles lässt sich online verwalten:
    • Mehrere Benutzer anlegen und Rechte zuweisen.
    • Mehrere Weblogs erstellen.
    • Kategorien anlegen.
    • Templates editieren und erstellen.
    • Bilder hochladen, Thumbnails erstellen.
    • Referrer-Statistik anschauen, IP-Adressen blockieren.
    • Kommentare bearbeiten, löschen und IPs blockieren.

Weblog einrichten

  • Klare Konfiguration. Jedes angelegte Weblog kann über drei Formular-Seiten konfiguriert werden.
  • Flexibilität. Über entsprechende Templates können verschiedene Weblogs und so genannte Subweblogs miteinander verknüpft werden. Das kann allderings mitunter unübersichtlich werden.
  • Templates. Alle Templates lassen sich online editieren. Ich habe meine eigenen Templates erstellt. Zum Einbinden der Weblog-Elemente stehen zahlreiche Template-Tags zur Verfügung.

Artikel verfassen

  • WYSIWYG oder Standard-Formular. Ich nutze das Standard-Formular. Über die Toolbar kann ich die Funktion zum Einfügen eines Links und zum Einfügen von Bildern (siehe nächster Punkt) aufrufen.
  • Bilder verwalten. Fotos und andere Medien-Files kann ich direkt hochladen, Thumbnails erstellen und in den Artikel einfügen. Alle Mediendateien lassen sich in einem Verzeichnis verwalten.
  • Vorschau. Den Vorschau-Knopf benutze ich oft. Er zeigt den Beitrag an, wie er später im Weblog aussieht, mit allen Stilen usw.
  • Datum und Trackback. Artikel können für die automatische Publikation zu einem späteren Zeitpunkt vorbestimmt werden. Die Einstellungen lassen es auch zu, das Publikationsdatum nachträglich zu korrigieren. Ebenfalls gleich mit dem Verfassen eines Beitrags können URLs angegeben werden, an die ein Trackback geschickt wird.

Features

Pivot hat die Funktionen, die man sich wünscht:

  • Suche
  • Archiv
  • Moblog
  • Update-Pings
  • E-Mail-Benachrichtigung
  • RSS- und Atom-Feeds, natürlich.

Weiterentwicklungen

Es ist bemerkenswert, wie sich Pivot entwickelt. Im Pivot Forum werden Neuerungen diskutiert und einzelne User stellen ihre Erweiterungen zur Verfügung.

So kam die volle Trackback-Unterstützung dazu, die ab der Version 1.3 Alpha Teil von Pivot ist.

Ein weiteres Beispiel ist die Ünterstützung für Blog-Software wie ecto via XML-RPC-Schnittstelle (siehe Bloggen mit ecto und Pivot).

Wie ich Pivot nutze

Ich selber nutze keine solche Desktop-Blog-Software. Ich habe mich mit den Webformularen angefreundet und mir gefällt es, direkt im Browser zu arbeiten. Ich finde, mit Pivot lässt sich schnell bloggen. Die Benachrichtigung bei neuen Kommentaren finde ich gut. Die Referrer-Statistik ist informativ. Auch das Löschen von Kommentar-Spam geht ohne viel Mühe.

Weil ich mit all dem also zufrieden bin, ist es mir derzeit ein zu grosser Aufwand, auf eine andere Weblog-Software umzusteigen – trotz der vielleicht besseren Alternativen.

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