Marcel Widmers Geschichte, wie er mehrmals von Lesern seines Jobblogs angerufen wurde, hat mich beeindruckt. Und mir ist wieder einmal aufgefallen, dass ich weder Telefonnummer noch Adresse auf meiner Site publiziert habe. (Wie ist das mit der Impressumspflicht? Müsste ich Adresse und Telefonnummer bekanntgeben?)
Da ich nicht selbständig bin und nichts zu verkaufen habe, ist der direkte Kontakt mit mir nicht dringend notwendig. Über des Kontaktformular kann man mir eine Nachricht schreiben und eine E-Mail-Adresse liest man auf meiner Autor-Seite. Dann gäbe es noch Skype; meinen Skypenamen habe ich auch einmal bekanntgegeben, doch erreicht man mich dort kaum, weil das Programm fast nie läuft.
In einigen Podcasts, die ich höre, war in den letzten Wochen von «hCard» die Rede, einem Microformat, das Adressinformationen maschinenlesbar auf Websites integriert.
So habe ich mich nun entschieden, meine Handynummer und den Wohnort mit Postleitzahl auf meiner Autor-Seite als «hCard»-Microformat zu publizieren.
Auf Anrufe bin ich gefasst. Und vielleicht ergeben sich ja so vielversprechende telefonische Kontakte. Auf Wiederhören.










In Deutschland scheint es nötig zu sein. Die Situation in der Schweiz ist etwas anders: Es gibt ein Merkblatt fom Verband Schweizer Presse in dem steht, dass Medienunternehmen auf Anfrage hin ihren Sitz und den Publikationsverantwortlichen bekannt geben müssen. Zeitungen und Zeitschriften haben weiterhin eine Impressumspflicht. Also die Frage, ob dein Blog ein Medienunternehmen ist… “Medienunternehmen sind Unternehmen, deren Zweck die Veröffentlichung von Mitteilungen namentlich Radio- und Fernsehveranstalter sowie Zeitungs- und Zeitschriftenverlage.” Ich denke nicht.
Geschrieben von Alex Schroeder am 30. Januar 2006.
Manche Rechtschreibfehler tun einfach nur weh…
Geschrieben von Alex Schroeder am 30. Januar 2006.
Keine Sorge wegen dem Vehler ;-)
Danke für die Erklärung. Also: Blogs, die sicher kein Medienunternehmen sind, brauchen sicher auch kein Impressum.
Geschrieben von Stefan Bucher am 30. Januar 2006.
Mit dem (maschinenlesbaren) publizieren von privaten Kontakten bin ich ein wenig vorsichtig, ich rechne damit das (automatischer) Telefonspam nur noch eine Frage der Zeit ist.
Geschrieben von leo am 30. Januar 2006.
der unautomatische Spam ist schon ausreichend nervig. Habe aber noch nicht orten können, ob ich die vielen nervigen Anrufe (von Krankenversicherung bis Zeitungsvertrieb) meinem Weblog verdanke
Geschrieben von Rolf Langhoff am 30. Januar 2006.
Ich habe eine Handynummer auf meinem Website, aber sowohl Fixnet als auch Handy sind auf der schwarzen Liste, erscheinen also nicht im Telefonbuch. Und ich kann mich an keine Werbeanrufe erinnern.
Geschrieben von Alex Schroeder am 31. Januar 2006.
Danke Stefan, für den Hinweis auf hCard.
Habe mir mal die Website über microformat (http://microformat.org) angeschaut - sehr interessant was sich da am entwickeln ist…
Geschrieben von David am 31. Januar 2006.
hoi stefan, spannend als ergänzung wie weit robert scoble geht (-:
http://scobleizer.wordpress.com/2006/01/31/searching-for-emails/
Geschrieben von marcel bernet am 06. Februar 2006.
Es stimmt, dass es in Deutschland eine Impressumspflicht gibt, egal, ob es sich um eine private oder komerziele Seite handelt. Ist das Impressum nicht korrekt, wird das immer wieder gerne von Abmahnern dazu ausgenutzt, um teilweise bis zu 1.500,–€ zu kasieren! Ich habe auch meine Handynummer angegeben und werde bisher nur vereinzelt zum Chatten aufgefordert ;-)
Geschrieben von Ingo Jarosch am 16. Februar 2006.