… unter Theologen wurde wieder einmal der alte Spruch zitiert, dass der Macintosh katholisch und DOS protestantisch sei.
Ich hatte von diesem Vergleich schon gehört, den Text aber noch nie gelesen. Und ich wusste auch nicht, dass Umberto Eco ihn geschrieben hatte.
Deshalb habe ich einmal danach gegooglet.
Wirklich nachvollziehen kann ich nicht, was Eco meint. Vielleicht müsste ich nochmal bei den Theologen nachfragen.










Na, dann wäre vielleicht mal wieder ein Kirchenbesuch angesagt! Zwei, sogar: Einmal protestantisch, einmal katholisch. In letzterer gibt es Bilder: Symbole, sie für etwas stehen; als Katholik muss man sich nicht selber mühsam mit der Bibel befassen, sondern kann sich schön leiten lassen von der Metaphorik der Erzählungen. Wie beim Mac: Eine schöne bunte Symbol-Welt verdeckt die Mühsal des Darunter.
Anders die Protestanten: Keine Bilder, keine Symbole, dafür nackte Schrift, die man selber deuten muss. Das klappt manchmal, manchmal nicht. Wie beim Windows-PC: Die Exegese von Fehlermeldungen ist zwar eine interessante Denksportaufgabe, führt aber selten zur Erlösung…
Geschrieben von Herr Sprechtakel am 20. Februar 2006.
Das Gespräch unter den Theologen habe ich natürlich anlässlich eines Kirchenbesuchs mitgehört.
Ich fange langsam an zu verstehen. Das mit den Symbolen stimmt wohl. Aber ob das alleine alles einfacher macht?
Für mich als Protestanten war das Grosswerden mit der Schrift auch kein schlechter Weg.
Das verwirrte mich auch anfangs: Ich bin Protestant und Mac-User.
Geschrieben von Stefan Bucher am 20. Februar 2006.
Jaja, die Verwirrung kann ich nachvollziehen: Was macht man als atheistischer Mac-User?
Geschrieben von Herr Sprechtakel am 21. Februar 2006.
moin; um den Vergleich noch mal auf die Spitze zu trieben: für den Protestanten kommt es doch zwar auch auf die Schrift an, aber eher darauf, welcher Geist dahinter steckt. Kurzum: der Mac ist katholisch und irgendwie magisch (siehe >ipodnever change a running DOSystem
Geschrieben von woody_alien am 11. April 2006.