Im rechten Licht

Sonnige Tage in Zürich. Schon öfter ist es mir passiert, dass ich ein Gebäude oder einen Platz im schönen Morgenlicht gesehen habe, weil ich aber im Tram sass nicht fotografieren konnte. Als ich mir am Nachmittag die Zeit zum Aussteigen nahm, war die Lichtsituation komplett anders und das Objekt lag im Schatten.

Besonders unbefriedigendes Licht treffe ich immer zur Mittagszeit an. Dann ist das Licht hart. Weil die Sonne hoch am Himmel steht, zeigen Schatten nach unten. Viel weicher ist das Licht am frühen Morgen und am Abend. Dann fallen die Sonnenstrahlen im flachen Winkel auf die Mauern und geben den Oberflächen mehr Zeichnung.

Auch Landschaften gewinnen an Ausdruck und Kraft im Morgen- oder Abendlicht. Zur Mittagszeit ist der Himmel oft zu grell und gar nicht schön blau. Wiesen und Wälder wirken im Seitenlicht satt und saftig.

Um also einmal im rechten Licht zu fotografieren, stehe ich morgen besonders früh auf.

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2 Kommentare.

  1. Wir haben offenbar unterschiedliche Auffassungen von besonders früh. Wenn ich besonders früh aufstehe, ist es, zumindest zur Zeit, noch stockfinster. ;-) Da ich den Sohn morgens zur Schule bringe, bin ich zwar im Morgenlicht draußen, aber im Moment sehe ich einfach keine Motive. Nicht daß es keine gäbe, ich sehe sie nur einfach nicht.

  2. Heute war es auch noch dunkel; so früh stand ich also auf. Ich bin dann mit der Bahn ein Stück gefahren und war rechtzeitig mit dem ersten Sonnenstrahl auf einem Berg. Nun, auf einem Foto sehen kann man das nicht wirklich. Ich habe etwas anderes fotografiert. Dazu dann später mehr … ;-)

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