Die Äste von Bäumen ohne Blätter oder trockene Blumen scheinen in den Wintermonaten eine besondere Faszination auf viele Fotografen zu haben. Jedenfalls begegnen mir in einer meiner liebsten Flickr-Gruppe 6×6 magic (oder auch in Lo-Fi Landscapes) in den letzten Wochen viele solche Bilder.
Arme, die sich gegen den Himmel strecken. Dem kalten Wetter trotzen. Und ein paar wärmende Sonnenstrahlen einfangen. Vielleicht als Sinnbild für Menschen, die sich nach dem Frühling sehnen.
Auf einem Spaziergang gestern habe ich diese vertrocknete Blume gesehen. Auf Film habe ich noch mehr solche Aufnahmen, die sind aber noch nicht entwickelt und ich warte darauf, sie scannen zu können.
Ich finde, die verträumte, sehnsüchtige Atmosphäre kommt besonders durch viel Unschärfe zum Ausdruck. Ein wunderbares Motiv für alte Kameras oder Toycameras also.











Entwickelst du deine Bilder eigentlich selber oder lässt du die entwickeln? Und wie scannst du, die Negative? Fragen über Fragen…danke schon mal :)
Geschrieben von Jana am 19. Februar 2008.
Ich könnte meinen “Film-Workflow” ja einmal in einem Eintrag beschreiben … Danke für die Idee, Jana.
Aber ganz kurz: Filme entwickeln lassen, Negative scannen mit meinem Epson 4490.
Geschrieben von Stefan Bucher am 19. Februar 2008.
Danke!
Geschrieben von Jana am 20. Februar 2008.
Hm, das sieht mir sehr nach einer Wilden Möhre aus. Die mag ich gern. Sehr stimmungsvolles Foto.
Eben habe ich auf dem Balkon ein paar Kübelpflanzen beschnitten und festgestellt, dass der Frühling sich schon ankündigt, mit Knospen, neuen Trieben und Blütenansätzen. Frühlingshafte Temperaturen haben wir auch.
Geschrieben von Claudia am 23. Februar 2008.
Ja, es ist NOCH Kahle-Äste-Zeit. Der Frühling kommt auch hier spürbar. So verändert sich die Landschaft und auch die Menschen spüren neue Lebensenergie …
Geschrieben von Stefan Bucher am 23. Februar 2008.