Es ist Kahle-Äste-Zeit

Die Äste von Bäumen ohne Blätter oder trockene Blumen scheinen in den Wintermonaten eine besondere Faszination auf viele Fotografen zu haben. Jedenfalls begegnen mir in einer meiner liebsten Flickr-Gruppe 6×6 magic (oder auch in Lo-Fi Landscapes) in den letzten Wochen viele solche Bilder.

Arme, die sich gegen den Himmel strecken. Dem kalten Wetter trotzen. Und ein paar wärmende Sonnenstrahlen einfangen. Vielleicht als Sinnbild für Menschen, die sich nach dem Frühling sehnen.

dry against sky

Auf einem Spaziergang gestern habe ich diese vertrocknete Blume gesehen. Auf Film habe ich noch mehr solche Aufnahmen, die sind aber noch nicht entwickelt und ich warte darauf, sie scannen zu können.

Ich finde, die verträumte, sehnsüchtige Atmosphäre kommt besonders durch viel Unschärfe zum Ausdruck. Ein wunderbares Motiv für alte Kameras oder Toycameras also.

5 Kommentare.

  1. Entwickelst du deine Bilder eigentlich selber oder lässt du die entwickeln? Und wie scannst du, die Negative? Fragen über Fragen…danke schon mal :)

  2. Ich könnte meinen “Film-Workflow” ja einmal in einem Eintrag beschreiben … Danke für die Idee, Jana.
    Aber ganz kurz: Filme entwickeln lassen, Negative scannen mit meinem Epson 4490.

  3. Danke!

  4. Hm, das sieht mir sehr nach einer Wilden Möhre aus. Die mag ich gern. Sehr stimmungsvolles Foto.
    Eben habe ich auf dem Balkon ein paar Kübelpflanzen beschnitten und festgestellt, dass der Frühling sich schon ankündigt, mit Knospen, neuen Trieben und Blütenansätzen. Frühlingshafte Temperaturen haben wir auch.

  5. Ja, es ist NOCH Kahle-Äste-Zeit. Der Frühling kommt auch hier spürbar. So verändert sich die Landschaft und auch die Menschen spüren neue Lebensenergie …

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