Von den Herausforderungen eines Fotoprojekts

In der GAF-Klasse haben wir die Aufgabe, bis Ende April eine Fotoreportage zu machen. Das ist eine grosse Herausforderung und es stellen sich so manche Fragen, wie das Projekt angegangen und umgesetzt werden soll.

Schon bevor ich mit dem Projekt angefangen hatte, war mir klar, was für mich die grösste Schwierigkeit sein würde: Mit Konzept anstatt frei fotografieren. So wie ich bisher mit meiner Kamera unterwegs war, fotografierte ich nach Lust und Laune und suchte mir die Plätze aus, die mich gerade interessierten. So ganz anders ist es, wenn ich mir zuvor überlege, was ich fotografiere, die Bilder plane, auch Menschen mit ins Bild hineinstelle.

Nach einer Woche Reportage-Aufgabe habe ich nun meine ersten Erfahrungen gemacht. Eine Idee hatte ich gefunden und einen ersten Kontakt geknüpft. Nach ein paar Telefongesprächen und einem Besuch vor Ort bin ich mir allerdings nicht mehr sicher, ob sich die Geschichte dieses Schauplatzes in Bildern festhalten lässt.

Für mich ist es wohl am passendsten, wenn ich mir einen Schauplatz suche, den ich zu mir passenden Zeiten besuchen und dann dort frei fotografieren kann. Wohl muss ich mir auch verschiedene Runden der Annäherung erlauben, bevor ich aussagestarke Bilder machen kann.

Schliesslich denke ich, sollten 6 bis 10 Bilder für diese Aufgabe genügen. Wenn sie den Charakter eines Ortes beschreiben oder einen Zustand dokumentieren können, dann dürfte dies als Ergebnis ausreichen. Denn was ist den heute überhaupt eine Fotoreportage? Was lässt sich in zwei Monaten realisieren?

Interessant hierzu finde ich einige Aussagen in der BBC-Sendung The Genius of Photography: Right Time – Right Place (zu sehen bei archive.org) über die klassische und die zeitgenössische Reportage-Fotografie.

Ich bin selber gespannt, welche Bilder ich Ende April zu zeigen habe …

Geschrieben am 10. Mrz 2008. Kategorie: Fotografie. Tags: , , , . 1,048 Mal angesehen.

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