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	<title>So gesehen.</title>
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	<description>Weblog über meine Fotografie.</description>
	<pubDate>Sun, 04 Jan 2009 17:44:19 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>
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		<title>Braun-Tonung für klassische Bildwirkung</title>
		<link>http://www.stefanbucher.net/blog/2009/01/04/braun-tonung-fur-klassische-bildwirkung/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Jan 2009 12:27:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Bucher</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

		<category><![CDATA[lens work]]></category>

		<category><![CDATA[podcast]]></category>

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		<category><![CDATA[stilleben]]></category>

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		<description><![CDATA[
Dies ist mein erster Versuch mit einem braungetonten Bild.
Das Bild der Peperoni (schweizerisch für Paprika ;-)) entstand unter meinem Dachfenster auf einer alten Holzkommode. Ein wunderbares Setting für Stillleben, fand ich. Und mit dem Resultat in Farbe war ich dann auch zufrieden.
Die einfache Komposition rief bei mir klassische Stillleben in Erinnerung. Auf Weihnachten habe ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/bucher/3160435020/" title="Peperoni (Sepia) by So gesehen., on Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3125/3160435020_79e27439ff.jpg" width="500" height="500" alt="Peperoni (Sepia)" /></a></p>
<p>Dies ist mein erster Versuch mit einem braungetonten Bild.</p>
<p>Das Bild der Peperoni (schweizerisch für Paprika ;-)) entstand unter meinem Dachfenster auf einer alten Holzkommode. Ein wunderbares Setting für Stillleben, fand ich. Und mit dem <a href="http://www.flickr.com/photos/bucher/3156780906/">Resultat in Farbe</a> war ich dann auch zufrieden.</p>
<p>Die einfache Komposition rief bei mir klassische Stillleben in Erinnerung. Auf Weihnachten habe ich ein Buch mit Pflanzenbildern von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Blossfeldt">Karl Blossfeld</a> geschenkt bekommen. Diese klassischen Meisterwerke werden uns heute oft mit Brauntonung präsentiert.</p>
<p>Brooks Jensen zeigt in seinem <a href="http://www.brooksjensenarts.com/new100/index.html">The New 100 Prints Project</a> durchwegs getonte Schwarzweissfotografien. Die Bilder seines laufenden Projekts beschreibt der Herausgeber des <a href="http://www.lenswork.com/">Lenswork Magazins und Podcast</a> jeweils mit einem gesprochenen Kommentar. Und weil ich Brooks Jensen stundenlang zuhören könnte, habe ich mir aus dem <a href="http://www.lenswork.com/lensworkpodcast1-3.htm">Lenswork Podcast-Archiv</a> einige Folgen angehört.</p>
<p>In <a href="http://www.lenswork.com/podcast/LW0188%20-%20How%20Brown%20is%20the%20Perfect%20Warm%20Tone.mp3">LW0188: How Brown Is the Perfect Warm Tone?</a> (MP3) geht es um die Brauntonung. Als ich mir das anhörte, dachte ich mir, das Peperonimotiv wäre geeignet für einen Versuch.</p>
<p>Der Effekt gefällt mir in diesem Bild. Doch bleiben für mich einige Unsicherheiten: Ist die Tonung zu stark? Sollte ich auch in anderen Serien damit experimentieren? Was gewinnt das Bild tatsächlich durch die Bearbeitung? Ich befürchte, dass einem vor lauter Brauntonung neutrale Schwarzweissbilder bald langweilig erscheinen. Dann muss es immer mehr sein und man beschäftigt sich nur noch mit der perfekten Tonung statt mit dem Objekt, der Komposition oder der Serie.</p>
<p>Bis auf weitere vereinzelte Versuche, also.</p>
<p><em>Links:</em><br />
<a href="http://www.karl-blossfeldt-archiv.de/">Karl Blossfeld Archiv</a><br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tonung">Wikipedia: Tonung</a></p>
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		<item>
		<title>Mein Fotojahr 2008</title>
		<link>http://www.stefanbucher.net/blog/2008/12/23/mein-fotojahr-2008/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Dec 2008 14:16:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Bucher</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

		<category><![CDATA[flickr]]></category>

		<category><![CDATA[gaf]]></category>

		<category><![CDATA[lochkamera]]></category>

		<category><![CDATA[polaroid]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie letztes Jahr mache ich hier im Blog einen persönlichen Jahresrückblick.
Ich lege einfach mal los, vielleicht ergeben sich am Ende ein paar zusammenfassende Bemerkungen.

Januar: Der Lochkamera-Bausatz ist wie ein verspätetes Weihnachtsgeschenk. Immer wieder fühle ich mich zur simplen Fotografie ohne Linse hingezogen. Und einige reizvolle Resultate kommen dabei heraus.
März: Für die GAF-Fotoklasse mache ich eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie <a href="http://www.stefanbucher.net/blog/2007/12/27/mein-fotojahr-2007/">letztes Jahr</a> mache ich hier im Blog einen persönlichen Jahresrückblick.</p>
<p>Ich lege einfach mal los, vielleicht ergeben sich am Ende ein paar zusammenfassende Bemerkungen.</p>
<ul>
<li><strong>Januar:</strong> Der <a href="http://www.stefanbucher.net/blog/2008/01/15/lochkamera-bausatz-wunderbare-fotos-aus-der-schwarzen-box/">Lochkamera-Bausatz</a> ist wie ein verspätetes Weihnachtsgeschenk. Immer wieder fühle ich mich zur simplen Fotografie ohne Linse hingezogen. Und einige <a href="http://flickr.com/photos/bucher/tags/kidzlabs/">reizvolle Resultate</a> kommen dabei heraus.</li>
<li><strong>März:</strong> Für die <a href="http://www.stefanbucher.net/blog/tag/gaf/">GAF-Fotoklasse</a> mache ich eine Fotoreportage im Engrosmarkt in Zürich. Hier das Resultat als Slideshow.<br />
<object width="400" height="346"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="flashvar" value="disabledControls=link,email,html&#038;controller=autohide"/><param name="movie" value="http://www.vuvox.com/presentations/0cab5b8a9.swf"/><embed src="http://www.vuvox.com/presentations/0cab5b8a9.swf" flashvars="disabledControls=link,email,html&#038;controller=autohide" allowFullScreen="true" type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="346"></embed></object><br />
Die <a href="http://flickr.com/photos/bucher/2332965426/">Letzigrund-Urinals</a> werden zu meinem auf Flickr erfolgreichsten Bild und ein anderes für mich wichtiges <a href="http://flickr.com/photos/bucher/2332048172/">Bild entsteht</a>.</li>
<li><strong>April:</strong> Ich fotografiere am <a href="http://www.stefanbucher.net/blog/2008/04/20/am-sonntag-27-april-2008-ist-welt-lochkamera-tag/">Welt-Pinhole-Day</a> und reiche ein <a href="http://flickr.com/groups/wpd/pool/41942132@N00/">Zirkus-Bild</a> ein.<br />
Auf dem Flohmarkt kaufe ich eine Polaroid-Kamera und verschiesse mein erstes Filmpack an einem <a href="http://www.stefanbucher.net/blog/2008/04/14/polaroids-eines-sonntagmorgens/">Sonntagmorgen</a>. Später im Jahr mache ich noch mehr Bilder mit der Polaroid-Kamera.</li>
<li><strong>Mai:</strong> In den <a href="http://flickr.com/photos/bucher/archives/date-posted/2008/05/">Mai-Ferien</a> sind es häuptsächlich quadratische Schwarzweissbilder. Mit einer <a href="http://www.stefanbucher.net/blog/2008/05/09/bilder-im-panorama-format-mit-billig-kamera/">Billigkamera mit Panoramaeinstellung</a> sammle ich neue Erfahrungen.<br />
Ende Monat entstehen im Opfikerpark ein paar schöne <a href="http://flickr.com/photos/bucher/2554553346/">Farbaufnahmen</a>.</li>
<li><strong>Juni:</strong> Für eine GAF-Aufgabe wage ich mich an <a href="http://flickr.com/photos/bucher/sets/72157606537738383/">Porträts</a> heran. Ich lerne, dass es mehr Zug und Motivation für eine ganze Serie braucht, und kann nur mit zwei Aufnahmen zufrieden sein.<br />
Der <a href="http://www.stefanbucher.net/blog/2008/06/19/welche-kamera-fur-welche-bilder-mit-vier-kameras-im-autofriedhof/">Autofriedhof</a> zieht im Sommer viele Fotografen an. An meinen Fotos haben ich Freude, weil ich sie ganz nach meiner Art machte - mit Polaroid und 6&#215;6-Mittelformat.<br />
<a href="http://www.stefanbucher.net/blog/wp-content/uploads/2008/12/autofriedhof_mosaic3084508.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.stefanbucher.net/blog/wp-content/uploads/2008/12/autofriedhof_mosaic3084508-300x200.jpg" alt="Autofriedhof" title="autofriedhof_mosaic3084508" width="300" height="200" class="size-medium wp-image-1121" /></a></li>
<li><strong>Juli:</strong> An einer alten Boxkamera konnte ich einfach nicht vorbei gehen. Sie passt schön in meine Sammlung. Im September beschrieb ich die Kamera im <a href="http://www.stefanbucher.net/blog/2008/09/05/reporter-box-camera/">50$ Camera Project-Beitrag</a>.</li>
<li><strong>August:</strong> <a href="http://www.stefanbucher.net/blog/2008/08/08/das-haus-in-dem-ich-wohne/">Mein Garten</a> wird zu einem neuen <a href="http://flickr.com/photos/bucher/sets/72157606653392551/">Langzeitprojekt</a>, für das ich die Boxkamera einsetze. Ich lasse mich auch zu <a href="http://flickr.com/photos/bucher/sets/72157607561152709/">Botanik-Studien</a> und Blumenmakros hinreissen.</li>
<li><strong>Oktober:</strong> Ein Bild von mir gewinnt den 2. Preis am <a href="http://www.stefanbucher.net/blog/2008/10/06/kalkbreite-fotowettbewerb-ich-bin-einer-der-gewinner/">Kalkbreite-Fotowettbewerb</a>. Eine schöne kleine Ehre. Sie wird begleitet von Überlegungen, welche Bilder ich in welchen Gruppen und Formen präsentieren könnte: Postkarten, Buch, Ausstellung?</li>
<li><strong>November:</strong> Beginn der <a href="http://flickr.com/photos/bucher/sets/72157610621119580/">Hardbrücke-Serie</a> als Gruppen-Projekt der GAF-Klasse mit dem Ziel einer Ausstellung ca. im April 2009. Ein Unternehmen, bei dem ich für mich vor allem das Ziel verfolge, einen gut zusammenspielenden, abgerundeten «Body of Work» zu schaffen.<br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/bucher/3128221377/" title="Hardbrücke by So gesehen., on Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3292/3128221377_423f622233_m.jpg" width="240" height="240" alt="Hardbrücke" /></a></li>
</ul>
<p>Ich habe viele verschiedene Dinge gemacht dieses Jahr. Und doch ist auf der <a href="http://flickr.com/photos/bucher/archives/date-posted/2008/calendar/">Flickr-Jahresübersicht</a> zu sehen, dass ich im Vergleich zum Vorjahr weniger Fotos hochgeladen habe.<br />
So langsam bekommt für mich eine Frage doch mehr Bedeutung, die unter anderem durch die GAF-Klasse von aussen an mich heran getragen wurde: «Wohin gehst du mit deiner Fotografie?» Eine Antwort darauf habe ich noch keine. Es werden Entdeckungen im kommenden Jahr sein, die den Weg aufzeigen. Vorerst geht es mir einfach um die Freude und Inspiration, die ich durch die Fotografie erfahre.</p>
<p>Ich wünsche allen, die hier treu mitlesen, frohe Weihnachtsfeiertage und einen guten Start ins Jahr 2009.<br />
(Vielleicht hat jemand ja Lust, in einem Kommentar kurz zu sagen, was ihr/ihm an meinem Blog gefällt. So ein Feedback ist immer willkommen und aufschlussreich. Vielen Dank.)</p>
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		</item>
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		<title>Das Formenvokabular der Fotografie</title>
		<link>http://www.stefanbucher.net/blog/2008/11/24/das-formenvokabular-der-fotografie/</link>
		<comments>http://www.stefanbucher.net/blog/2008/11/24/das-formenvokabular-der-fotografie/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 10:05:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Bucher</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>

		<category><![CDATA[buch]]></category>

		<category><![CDATA[fotostiftung]]></category>

		<category><![CDATA[gestaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Arbeit «What you see» beschreibt Luciano Rigolini eine «visuelle Grammatik» (Nachwort zum Buch, Fotostiftung Schweiz). Ich habe die Bilder im Buch und in der Ausstellung angeschaut und es ist, als lernte ich eine Sprache – das Formenvokabular der Fotografie.
Die auffälligsten Elemente der fotografischen Formensprache möchte ich hier beschreiben, so wie ich sie wahrnehme. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Arbeit <a href="http://images.google.com/images?ie=UTF-8&#038;oe=UTF-8&#038;q=%22what%20you%20see%22%20site%3Awww.fotostiftung.ch&#038;um=1&#038;sa=N&#038;tab=wi">«What you see»</a> beschreibt Luciano Rigolini eine «visuelle Grammatik» (Nachwort zum Buch, <a href="http://www.fotostiftung.ch/index.php?id=21">Fotostiftung Schweiz</a>). Ich habe die Bilder im Buch und in der Ausstellung angeschaut und es ist, als lernte ich eine Sprache – das Formenvokabular der Fotografie.</p>
<p>Die auffälligsten Elemente der fotografischen Formensprache möchte ich hier beschreiben, so wie ich sie wahrnehme. Es sind grafische Gestaltungsmuster, die in Rigolinis Arbeit äusserst konsequent angewendet werden.</p>
<ul>
<li><strong>Rundungen.</strong> Alles, was geschwungen, gebogen oder kreisrund ist. Kugeln oder runde Flecken, die Kopfform oder eine Strassenbiegung. Meist sind nur Halb- oder Viertelkreise zu sehen. Rundungen gibt es in technischen Materialien oder natürlichen Gegenständen.</li>
<li><strong>Schrägen.</strong> Oft beschreiben die Linien ein &lt;- oder &gt;-Zeichen. Machmal gehen viele Formen mit unterschiedlich schrägen Linien durcheinander. Manchmal gehen sie diagonal durch das ganze Bild.</li>
<li><strong>Raster/Gitter.</strong> Ein regelmässiges Netz überspannt das ganze Bild oder Teile. Unterschiedlich dicht, erlaubt es mehr oder weniger Durchblick auf das dahinter liegende Objekt. Oder die Rasterform bestimmt selbst das gesamte Bildes.</li>
<li><strong>Rahmen.</strong> Parallel zum Bildrand verlaufende Linien, die wie zwei Winkel das Bild von beiden Seiten einrahmen; manchmal enger manchmal nur zu Teilen.</li>
<li><strong>Turm/Stange.</strong> Senkrecht in den Himmel ragende Linie, oft mittig ausgerichtet oder leicht daneben.</li>
<li><strong>Häuschenschema.</strong> Ich nenne sie mal so: die Form mit dem zum Himmel strebenden Dachgiebel und an der Vorderfläche Fenster und eine Türe.</li>
</ul>
<p>Und jetzt noch gewissermassen zur Syntax, wie die Elemente angewendet und zusammengesetzt werden (vieles davon oben schon angesprochen):</p>
<ul>
<li><strong>Teile.</strong> Alle Elemente werden meist nicht ganz gezeigt, sondern teilweise. Die Menge hängt ab vom optischen Gleichgewicht im Bild. Viele verschiedene Teile fügen sich aneinander oder halten sich mit Entfernung die Waage.</li>
<li><strong>Überlagerung.</strong> Das Nahe verdeckt das Ferne. Elemente haben Lücken und lassen etwas hervor scheinen. Ein Bild wird aus Vorder- und Hintergrund zusammengegossen.</li>
</ul>
<p>Um mich mit diesen Formen weiter vertraut zu machen, habe ich einen Ausdruck meines Blatts <a href="http://www.stefanbucher.net/blog/2007/12/19/20-kompositionen-notizzettel-fur-fotografen/">«20 Kompositionen»</a> gemacht. Es hilft, die Formen nachzuzeichnen, ein Rigolini-Bild so noch genauer zu analysieren oder auch ein eigenes Bild auf die Formensprache zu überprüfen.</p>
<p>Irgendwie passend und ermutigend, die Fotografie poetisch als Sprache einzusetzen, fand ich im <a href="http://blog.magnumphotos.com/2008/11/wear_good_shoes_advice_to_young_photographers.html">Magnum Blog</a> in einem Zitat von David Alan Harvey:</p>
<blockquote cite="http://blog.magnumphotos.com/2008/11/wear_good_shoes_advice_to_young_photographers.html" title="David Alan Harvey in Wear Good Shoes: Advice to young photographers. Magnum Blog."><p>Photography is now clearly a language. As with any language, knowing how to spell and write a gramatically correct &#8220;sentence&#8221; is , of course, necessary. But, more importantly, today&#8217;s emerging photographers now must be &#8220;visual wordsmiths&#8221; with either a clear didactic or an esoteric imperitive. Be a poet, not a technical &#8220;writer&#8221;.</p></blockquote>
<p>So verändert sich mein Sehen und vielleicht auch mein Ausdruck in meinen Fotos. Die Botschaft wird dann immer deutlicher.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Neuer Foto-Output: Eine Pause tut gut</title>
		<link>http://www.stefanbucher.net/blog/2008/11/09/neuer-foto-output-eine-pause-tut-gut/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Nov 2008 13:36:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Bucher</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

		<category><![CDATA[flickr]]></category>

		<category><![CDATA[hdr]]></category>

		<category><![CDATA[polaroid]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzte Woche und dieses Wochenende haben sich bei mir wieder Fotos angesammelt.

Film aus der Billig-Pano-Knipse. Ich hatte ja die letzten Wochen etwas geschummelt hier im Blog ;-). Ich schrieb, ich hätte keinen Film mehr. Tatsächlich habe ich einen Farbfilm durch meine «Jazz 101» durchgelassen. Die Resultete folgen in den kommenden Tagen auf meiner Flickrseite.
Digitale Urban [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche und dieses Wochenende haben sich bei mir wieder Fotos angesammelt.</p>
<ul>
<li><strong>Film aus der Billig-Pano-Knipse.</strong> Ich hatte ja die letzten Wochen etwas geschummelt hier im Blog ;-). Ich schrieb, ich hätte keinen Film mehr. Tatsächlich habe ich einen Farbfilm durch meine <a href="http://www.stefanbucher.net/blog/2008/05/09/bilder-im-panorama-format-mit-billig-kamera/">«Jazz 101»</a> durchgelassen. Die Resultete folgen in den kommenden Tagen auf meiner <a href="http://www.flickr.com/photos/bucher/">Flickrseite</a>.</li>
<li><strong>Digitale Urban Abstracts.</strong><br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/bucher/3010457096/" title="blocks and stripes by So gesehen., on Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3054/3010457096_29b0ea4e79_m.jpg" width="240" height="240" alt="blocks and stripes" /></a><br />
In der letzten Woche hatte ich auf einmal wieder Lust, auf dem Arbeitsweg und in der Mittagspause auf grafische Kombinationen zu achten. Ich habe sie in Schwarzweiss aufgenommen. Zu sehen sind sie unter dem Stichwort <a href="http://www.flickr.com/photos/bucher/tags/waytowork/">«Way to Work»</a> auf Flickr.</li>
<li><strong>Polaroids von Sihlsee.</strong><br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/bucher/3014050684/" title="lake by So gesehen., on Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3009/3014050684_0307a40af9_m.jpg" width="203" height="240" alt="lake" /></a><br />
Diesen Samstag fuhr ich nach Einsiedeln und an den Sihlsee und machte Fotos mit der Polaroid-Kamera. Gereizt haben mich die kargen Landschaftsaufnahmen im Sofortbildformat, die ich oft auf Flickr sehe. Eine solche ist mir gelungen, finde ich. Mehr Polaroids kommen dann im <a href="http://www.flickr.com/photos/bucher/sets/72157604510428230/">Polaroids-Set</a>.</li>
<li><strong>Ein HDR-Bild.</strong> Und jetzt auch das noch: Ich habe ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/High_Dynamic_Range">HDR</a>-Bild versucht. Ich stand vor diesem Hügel und stellte fest, dass meine Kamera mit diesen Licht-Schattenverhältnissen nicht zurecht kommt. Also belichtete ich eine Reihe und hatte so das Material für ein HDR-Bild. Die ersten Schritte mit der Software <a href="http://www.hdrsoft.com/de/">Photomatix</a> waren einfach, und herausgekommen ist das da:<br />
<a href="http://picasaweb.google.ch/lh/photo/qAJv2_0HG_a1_X1IYvdvzg"><img src="http://lh6.ggpht.com/_X4E78ithRKI/SRXn27hJQLI/AAAAAAAAAHs/iqfN2E1amzc/s288/my_first_HDR.jpg" /></a><br />
Letzte Woche habe ich mit einem Arbeitskollegen über HDR gesprochen. Bei allen Vorbehalten dieser Technik gegenüber, dieser Versuch ist für mich eine interessante Erfahrung.</li>
</ul>
<p>Dieser Foto-Output kommt nach einer Fotopause – wenigstens gefühlsmässig waren die letzten Wochen nicht besonders aktiv und kreativ. Ich habe mich zwar mit einigen Fotos aus meinem Archiv auseinandergesetzt und eigene Prints erstellt. Doch ist es, als hätte mich letzte Woche eine neue Kreativität ergriffen.</p>
<p>Zum Schluss ein Mitbringsel aus Einsiedeln für den Kamera-Geek:<br />
<a href="http://www.stefanbucher.net/blog/wp-content/uploads/2008/11/tlr-sharpener.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.stefanbucher.net/blog/wp-content/uploads/2008/11/tlr-sharpener-230x300.jpg" alt="" title="tlr-sharpener" width="230" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-1073" /></a><br />
Pilger-Kitsch-Souvenir mit Lichtbildern der Schwarzen Madonna und dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Einsiedeln">Kloster Einsiedeln</a> in Form einer klassischen Zweiaugen-Kamera mit Bleistiftspitzer :-)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fotos aus dem Heimdrucker</title>
		<link>http://www.stefanbucher.net/blog/2008/11/04/fotos-aus-dem-heimdrucker/</link>
		<comments>http://www.stefanbucher.net/blog/2008/11/04/fotos-aus-dem-heimdrucker/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 Nov 2008 21:09:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Bucher</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

		<category><![CDATA[drucker]]></category>

		<category><![CDATA[fotografieren]]></category>

		<category><![CDATA[print]]></category>

		<category><![CDATA[selbstgemacht]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr als vier Jahre ist er alt und billig war er, und doch hat mich mein Drucker Canon i250 überrascht: Ich habe zum ersten Mal Fotos auf meinem Heimdrucker ausgedruckt und die Resultate sind gut.
Es ist eine weitere Aktion meiner Beschäftigung mit den eigenen Bildern, während ich auf frische Filme warte. Ich habe eine Schachtel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als vier Jahre ist er <a href="http://www.stefanbucher.net/blog/2004/03/23/noch-ein-neues-gerat/">alt und billig</a> war er, und doch hat mich mein Drucker Canon i250 überrascht: Ich habe zum ersten Mal Fotos auf meinem Heimdrucker ausgedruckt und die Resultate sind gut.</p>
<p>Es ist eine weitere Aktion meiner Beschäftigung mit den eigenen Bildern, während ich auf frische Filme warte. Ich habe eine Schachtel Fotopapier in der Grösse 10&#215;15 Zentimeter gekauft und mich damit in ein weiteres Abenteuer gewagt. Das Ausdrucken mit dem Tintenstrahldrucker ist eine Wissenschaft für sich und als Fotoenthusiast kann man damit mindestens so viel Zeit verbringen und Material durchprobieren und Geld ausgeben wie mit Kamera- oder Lichtausrüstung.</p>
<p>Treu meinem Motto «bescheiden und billig» (;-)) habe ich mit den vorhandenen Mitteln einfach einen ersten Versuch gestartet. Ein Bild ab Farbfilm im quadratischen Format mit der Bildsoftware auf das Papierformat eingepasst (mit weissem Rand), die Druckereinstellung auf «Fotopapier» und das Papier eingelegt. Und siehe da: eine bemerkenswerte Qualität des Ausdrucks und ein schönes Gefühl ein eigenes Foto in der Hand zu halten. Die Papieroberfläche und -Stärke erinnert mich sogar an edles <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fotopapier#Barytpapier">Barytpapier</a> aus Dunkelkammerzeiten.</p>
<p><a href="http://www.stefanbucher.net/blog/wp-content/uploads/2008/11/10x15-ausdruck.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.stefanbucher.net/blog/wp-content/uploads/2008/11/10x15-ausdruck-200x300.jpg" alt="" title="10x15-Ausdruck" width="200" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-1057" style="border:1px solid #eee;" /></a></p>
<p>Im kleinen Format lassen sich die Fotografien schon auf eine ganz andere Art erleben als auf dem Computerbildschrim. Deshalb bin ich froh um diese Erfahrung mit meinen ersten Ausdrucken.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Zwischendurch ein Handyfoto</title>
		<link>http://www.stefanbucher.net/blog/2008/10/28/zwischendurch-ein-handyfoto/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 20:03:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Bucher</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

		<category><![CDATA[fotografieren]]></category>

		<category><![CDATA[k750i]]></category>

		<category><![CDATA[mobile]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ich musste eine Pause einlegen, da mir der Film ausgegangen war. Erst gestern habe ich neuen bestellt, zum ersten Mal im Onlineshop www.ars-imago.ch.
In der Zwischenzeit habe ich viele meiner eigenen Fotos erneut und vertieft angeschaut. So auch an der Preisverleihung des Fotowettbewerbs Kalkbreite mein 2.-platziertes Bild aufgehängt als Abzug in der Ausstellung. Ein paar wenige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/bucher/2979697820/" title="hanger (Cameraphone) by So gesehen., on Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3005/2979697820_b6cafc2a99_m.jpg" width="240" height="240" alt="hanger (Cameraphone)" /></a></p>
<p>Ich musste eine Pause einlegen, da mir der Film ausgegangen war. Erst gestern habe ich neuen bestellt, zum ersten Mal im Onlineshop <a href="http://www.ars-imago.ch/">www.ars-imago.ch</a>.</p>
<p>In der Zwischenzeit habe ich viele meiner eigenen Fotos erneut und vertieft angeschaut. So auch an der Preisverleihung des Fotowettbewerbs Kalkbreite mein <a href="http://www.stefanbucher.net/blog/2008/10/06/kalkbreite-fotowettbewerb-ich-bin-einer-der-gewinner/">2.-platziertes Bild</a> aufgehängt als Abzug in der Ausstellung. Ein paar wenige persönliche Rückmeldungen habe ich dazu bekommen. Auf die hundert oder so Besucher durfte es wirken und den Raum «bespielen».</p>
<p>Ich betrachte meine Fotos auch auf Postkarten und in <a href="http://www.stefanbucher.net/blog/2008/09/29/fotoauswahl-gruppen-sets-kollektionen/">Flick-Sets</a>. Und im Archiv auf meiner Festplatte und in meinem <a href="http://www.sogesehen.ch/">Web-Portfolio</a>.</p>
<p>Ich entdecke so neue Stärken in alten Bildern oder Qualitäten in Aufnahmen, die ich noch nicht erkannt hatte. Und so bin ich dann auch auf Bilder mit der Handykamera gestossen, die ich es wert fand zu bearbeiten und online zu stellen.</p>
<p>Zwischendurch also einfach mal ein Handyfoto, weil es auch Ausdruck meiner Bilderwelt ist.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Östlicher Ästhetikbegriff: Zu was ich mich hingezogen fühle</title>
		<link>http://www.stefanbucher.net/blog/2008/10/19/ostlicher-asthetikbegriff-zu-was-ich-mich-hingezogen-fuhle/</link>
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		<pubDate>Sun, 19 Oct 2008 18:30:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Bucher</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

		<category><![CDATA[ästhetik]]></category>

		<category><![CDATA[flickr]]></category>

		<category><![CDATA[lo-fi]]></category>

		<category><![CDATA[wahrnehmung]]></category>

		<category><![CDATA[zen]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Artikelpaar «Ein schönes Bild» von Andreas Hurni zur Ästhetik ist nicht ohne Wirkung auf mich geblieben.
Besonders der zweite Artikel über Wabi-Sabi hat mich angesprochen. Wabi-Sabi ist ein Begriff aus der japanischen vom Zen-Buddhismus geprägten Kultur des Schönen. Er steht für die östliche Ästhetik in vielen Kunstformen und auch noch in manchen Bereichen des Alltags.
In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Artikelpaar <a href="http://andreashurni.ch/aesthetik/">«Ein schönes Bild» von Andreas Hurni</a> zur Ästhetik ist nicht ohne Wirkung auf mich geblieben.</p>
<p>Besonders der zweite Artikel über <a href="http://andreashurni.ch/aesthetik/wabisabi.htm">Wabi-Sabi</a> hat mich angesprochen. Wabi-Sabi ist ein Begriff aus der japanischen vom Zen-Buddhismus geprägten Kultur des Schönen. Er steht für die östliche Ästhetik in vielen Kunstformen und auch noch in manchen Bereichen des Alltags.</p>
<p>In der Beschreibung von Wabi-Sabi habe ich Eigenschaften wiederentdeckt, die mich in vielen Bildern auf Flickr faszinieren. Vor allem im Werk von japanischen Fotografen (Beispiel <a href="http://www.flickr.com/people/clarice_e_simon/">Mami Koni (Clarice)</a>) sehe ich Bilder, die genau das sind, was Andreas Hurni als Merkmal von Wabi-Sabi beschreibt:</p>
<blockquote><p>Wabi-Sabi lädt den Betrachter dazu ein, die Schönheit des Unauffälligen und leicht zu Übersehenden wahrzunehmen. (…) Es ist eine hochentwickelte Kultur des Unperfekten, Unbeständigen und Unvollständigen (…).</p></blockquote>
<p>Gearbeitet wird mit der Natur, die Materialien sind organisch und die Gegenstände werden nicht verändert.</p>
<p>Der Künstler lässt sich ein auf die Natur und ist nicht belastet mit Gedanken an das fertige Werk.</p>
<blockquote><p>(…) Die Seele des Künstlers ist gesetzt, ausgeglichen und in einem meditativen Zustand der Ruhe, denn das Werk wird jeden Unruhezustand oder Stress verraten.</p></blockquote>
<p>Der Artikel spricht mich in vielen Punkten an:</p>
<ul>
<li><strong>Das Unperfekte.</strong> In einem Kommentar auf Flick las ich einmal <cite><a href="http://www.flickr.com/photos/barbfi/2111982587/comment72157603472277549/">«perfection is boring»</a></cite>. Auch fasziniert die «Low-Fi»-Fotografie mit Billigkameras und auf Film hauptsächlich durch das Unperfekte.</li>
<li><strong>Die Natur.</strong> Vermehrt fotografiere ich in der Natur oder natürliche Materialien. Ausdruck für den Beginn dieser Entwicklung ist der Blog-Beitrag <a href="http://www.stefanbucher.net/blog/2008/02/19/es-ist-kahle-aste-zeit/">«Es ist Kahle-Äste-Zeit»</a>. Und mit Sicherheit spielt <a href="http://www.stefanbucher.net/blog/2008/08/08/das-haus-in-dem-ich-wohne/">mein Garten</a> eine zentrale Rolle in der Auseinandersetzung mit der Natur.</li>
<li><strong>Meditation.</strong> Meine Samstagnachmittag-Fotospaziergänge sind oft tiefe Erlebnisse der Ruhe. Ich sehne mich danach, stresslos an einem Ort die Dinge auf mich wirken zu lassen und von ihnen Bilder zu machen.</li>
</ul>
<p>Mir fällt auf, dass ich mich stark zu dieser östlichen Ästhetik (und wohl auch der Philosophie) hingezogen fühle. Und die Werte der westlichen Ästhetik für mich zurzeit mehr in den Hintergrund treten. Andreas Hurni macht es uns einfach, die verschiedenen Anschauungen zu vergleichen mit einer Tabelle von entgegengesetzten Begriffen.</p>
<blockquote><p>Wabi-Sabi ist diametral entgegengesetzt zu unseren westlichen Vorstellungen, ein Kontrast, der seine Wurzeln in grundlegenden philosophischen Unterschieden hat.</p></blockquote>
<p>Am auffälligsten finde ich, dass mir früher Symmetrie gefiel und heute Asymmetrie.</p>
<p>Andreas Hurnis Artikel sind fundiert und anschaulich geschrieben. Und sie regen unglaublich an zum Nachdenken über die Wahrnehmung des Schönen.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/bucher/2944715145/" title="reflection by So gesehen., on Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3140/2944715145_69118a07a6_m.jpg" width="240" height="240" alt="reflection" /></a></p>
<p><strong>Links:</strong><br />
Flickr-Gruppe <a href="http://www.flickr.com/groups/576901@N24/">the wabi-sabi aesthetic</a>.<br />
Wikipedia <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wabi-Sabi">Wabi-Sabi</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kalkbreite-Fotowettbewerb: Ich bin einer der Gewinner</title>
		<link>http://www.stefanbucher.net/blog/2008/10/06/kalkbreite-fotowettbewerb-ich-bin-einer-der-gewinner/</link>
		<comments>http://www.stefanbucher.net/blog/2008/10/06/kalkbreite-fotowettbewerb-ich-bin-einer-der-gewinner/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Oct 2008 20:16:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Bucher</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>

		<category><![CDATA[preis]]></category>

		<category><![CDATA[wettbewerb]]></category>

		<category><![CDATA[zürich]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit diesem Bild habe ich teilgenommen am Fotowettbewerb der Genossenschaft Kalkbreite.

Die Jury hat einen ersten Preis und drei zweite Preise vergeben. Und mein Bild gewinnt einen dieser zweiten Preise.
Im Jurybericht heisst es zum Bild «Back Door Kalkbreite»:
Das Bild spricht den Betrachtenden emotional an. Es fängt die besondere Atmosphäre des Areals bei Nacht ein: eine unbestimmte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit diesem Bild habe ich teilgenommen am <a href="http://www.kalkbreite.net/geschichte/archiv/Fotowettbewerb_2008">Fotowettbewerb der Genossenschaft Kalkbreite</a>.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/bucher/281236817/" title="Back Door by So gesehen., on Flickr"><img src="http://farm1.static.flickr.com/97/281236817_6e23be7309.jpg" width="500" height="318" alt="Back Door" /></a></p>
<p>Die Jury hat einen ersten Preis und drei zweite Preise vergeben. Und mein Bild gewinnt einen dieser zweiten Preise.</p>
<p>Im Jurybericht heisst es zum Bild «Back Door Kalkbreite»:</p>
<blockquote><p>Das Bild spricht den Betrachtenden emotional an. Es fängt die besondere Atmosphäre des Areals bei Nacht ein: eine unbestimmte Unheimlichkeit.</p></blockquote>
<p>Die Gewinnerfotos und 12 weitere Bilder werden am «Tag der offenen Tür» im Restaurant Rosengarten gezeigt. Die Fotoausstellung ist offen am Samstag, 25. Oktober, von 14-24 Uhr sowie am Sonntag, 26. Oktober von 12-16 Uhr.</p>
<p>Am Samstag um 15 Uhr ist die Preisverleihung, bei der ich anwesend sein werde. Da werde ich wohl schon etwas nervös sein. Denn immerhin wird ein Bild öffentlich ausgestellt sein und mein Name wird genannt werden.</p>
<p>Ich freue mich über diese Ehre und bin gespannt auf die Erfahrungen, die ich dadurch machen werde.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fotoauswahl: Gruppen, Sets, Kollektionen</title>
		<link>http://www.stefanbucher.net/blog/2008/09/29/fotoauswahl-gruppen-sets-kollektionen/</link>
		<comments>http://www.stefanbucher.net/blog/2008/09/29/fotoauswahl-gruppen-sets-kollektionen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 13:02:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Bucher</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

		<category><![CDATA[auswahl]]></category>

		<category><![CDATA[flickr]]></category>

		<category><![CDATA[selbstgemacht]]></category>

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		<description><![CDATA[An die leeren Wände in unserem neuen Zuhause möchte ich gerne eine meiner Fotografien oder eine Serie aufhängen. Doch welches oder welche Bilder lasse ich zu diesem Zweck ausdrucken? Die Fotoauswahl fällt mir nicht leicht.
Um überhaupt einmal einen physischen Eindruck von ein paar von meinen Bildern zu bekommen, habe ich mir postkartengrosse Ausdrucke machen lassen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An die leeren Wände in unserem neuen Zuhause möchte ich gerne eine meiner Fotografien oder eine Serie aufhängen. Doch welches oder welche Bilder lasse ich zu diesem Zweck ausdrucken? Die Fotoauswahl fällt mir nicht leicht.</p>
<p>Um überhaupt einmal einen physischen Eindruck von ein paar von meinen Bildern zu bekommen, habe ich mir postkartengrosse Ausdrucke machen lassen. Das ist ja ein viel diskutierter Mangel der digitalen Fotografie: wir begnügen uns viel zu oft mit den Resultaten am Computerbildschirm – die Fotografie als Papierbild kommt meist zu kurz.</p>
<p>Meine Postkartenauswahl habe ich relativ unbedacht zusammengestellt. Ein Bekannter, dem ich die Bilder zeigte, sortierte spontan die Bilder so, dass sie für ihn zusammen passten. Er sagte weiter, er könnte leicht aus meinen Bildern Gruppen erstellen. Das würde mir helfen, eine Auswahl für die Bilder an der Wand oder auch für ein Buchprojekt zu finden, dachte ich mir. Und ich machte mir daraus eine Aufgabe.</p>
<p>Die Aufgabe an mich:</p>
<ul>
<li>Auf Flickr Sets erstellen mit je 12 Fotos, die gut zusammen gehen.</li>
<li>Den Sets vorerst keine Namen geben.</li>
<li>Gruppierung nach technischen oder inhaltlichen Eigenschaften – beides geht.</li>
</ul>
<p>Was mir dann auffiel war, dass ich auf diese Weise 12er-Sets von guten Einzelbildern bekomme. Daneben habe ich auch noch Serien, die für sich schon eine Gruppe sind.</p>
<p>So bin ich schliesslich als Zwischenergebnis auf zwei Kollektionen auf Flickr gekommen:</p>
<ol>
<li><a href="http://www.flickr.com/photos/bucher/collections/72157607563738400/">Singles.</a> Sechs Sets von Einzelbildern</li>
<li><a href="http://www.flickr.com/photos/bucher/collections/72157607563733204/">Series.</a> Fünf Sets von Serien</li>
</ol>
<p>Sowohl die Sets wie auch die Kollektionen verändern sich weiterhin laufend.</p>
<p>Diese Gruppierung hat für mich doch etwas Ordnung in meine Fotosammlung gebracht. Und ich bin vielleicht einen Schritt weiter gekommen, um mit der Zeit ein «Body of Work», wie es auf Englisch so schön heisst, zu benennen, von dem ich dann Postkarten, Bilder oder ein Buch anfertigen könnte. Auch werden diese Einheiten dann wahrscheinlich die Struktur meines <a href="http://www.sogesehen.ch/">Web-Portfolios</a> bestimmen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lehrabschluss 1992: Reproduktionsfotograf</title>
		<link>http://www.stefanbucher.net/blog/2008/09/14/lehrabschluss-1992-reproduktionsfotograf/</link>
		<comments>http://www.stefanbucher.net/blog/2008/09/14/lehrabschluss-1992-reproduktionsfotograf/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 14 Sep 2008 08:20:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Bucher</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Leben]]></category>

		<category><![CDATA[arbeit]]></category>

		<category><![CDATA[buch]]></category>

		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

		<category><![CDATA[labor]]></category>

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		<description><![CDATA[
In meiner Berufslehre als Reproduktionsfotograf habe ich Aufnahmen gemacht mit einer Kamera, die zwei Räume füllte. Im hellen Raum war der Vorlagenhalter mit zwei hellen Xenon-Lampen zur gleichmässigen Ausleuchtung. Ein Spiegelsystem und Linsen leiteten das Licht durch den Kamerabalg in den dunklen Raum.
Ich selber betrat den dunklen Raum meist durch eine Lichtschleuse. Die Rückwand der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stefanbucher.net/blog/wp-content/uploads/2008/09/reproduktion_scan_640.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.stefanbucher.net/blog/wp-content/uploads/2008/09/reproduktion_scan_640-297x300.jpg" alt="" title="Reproduktion" width="297" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-993" rel="lightbox" /></a></p>
<p>In meiner Berufslehre als Reproduktionsfotograf habe ich Aufnahmen gemacht mit einer Kamera, die zwei Räume füllte. Im hellen Raum war der Vorlagenhalter mit zwei hellen Xenon-Lampen zur gleichmässigen Ausleuchtung. Ein Spiegelsystem und Linsen leiteten das Licht durch den Kamerabalg in den dunklen Raum.</p>
<p>Ich selber betrat den dunklen Raum meist durch eine Lichtschleuse. Die Rückwand der Kamera bestand aus einer hochklappbaren Mattscheibe und einer Filmplatte. Ich drehte an Einstellrädern und schob so die Rückwand nach hinten und nach vorn, bis ich auf der Mattscheibe die genaue Abbildungsgrösse und Schärfe eingestellt hatte. Auf der Filmplatte mit Ansauglöchern legte ich Film in Einzelblättern bis zu einem Format von 50&#215;60 Zentimeter auf. Dann schloss ich die Rückwand und drückte den Belichtungsknopf.<br />
Die Belichtung kontrollierte ich mittels eines Graustufenkeils, den ich mitfotografierte und entwickelte.</p>
<p>Wir hatten eine Entwicklungsmaschine, in die ich die Filme schob. Im hellen Raum kamen sie getrocknet heraus. Als Lehrling musste ich die Chemikalien für die Maschine anmischen und die Bäder und die Racks mit den Walzen reinigen.<br />
Und ich entwickelte Filme in der Schale, bei ständiger Schwenkbewegung unter rotem Licht und dem Ticken der Junghans-Uhr. Manchmal gab es im dunklen Raum gar kein Licht, dann wenn ich mit panchromatischem Material arbeiten musste.</p>
<p>Die Erfahrungen aus der Dunkelkammer gehören in meinen persönlichen Lebensrucksack. Wenn ich mich heute mit Fotografie beschäftige, kann ich in vielen Dingen an den früheren Zeiten anknüpfen. Ich sehe das als einen grossen Wert an.</p>
<p>Den Beruf des Reproduktionsfotografen gibt es nicht mehr. Kurz nach meinem Lehrabschluss krempelte der Wandel zur digitalen Bildverarbeitung die Druckindustrie um. Heute macht der <a href="http://www.berufsberatung.ch/dyn/1199.asp?id=3156&#038;search=Polygraf">Polygraf</a> eine verwandte Arbeit.</p>
<p>Die abgebildete Seite ist aus dem Buch <cite>«Papier Satz Reproduktion Druck Ausrüsten», Einführung in das Arbeitsgebiet der grafischen Industrie von Karl Militschka. 1980.</cite></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stefanbucher.net/blog/2008/09/14/lehrabschluss-1992-reproduktionsfotograf/feed/</wfw:commentRss>
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