Workshop-Onlinetexten
Workshop Onlinetexten - Informationen als Text
- Texte im Web enthalten meist die wichtigsten Informationen oder weisen darauf hin.
- Nachrichten und Produkteinformationen
- Auf Nachrichtenseiten stehen journalistische Texte im Zentrum.
- Schnell die wichtigsten W-Fragen beantworten.
- In Shops sind es verkaufsorientierte Texte
- Fragen der Kunden zu den Produkten beantworten.
- Kein Marketing-Blabla
- Verweise auf andere Inhalte
- Labeling in den Navigationselementen
- Welche Wörter entsprechen den Aufgaben, die die Besucher erledigen wollen?
- Beispiel: www.google.ch - was wollen die Besucher?
- Beispiel: www.sbb.ch - was wollen die Besucher?
- Beispiel: www.opernhaus.ch - was wollen die Besucher?
- Beispiel: www.onlinelabor.ch - was wollen die Besucher?
- Nicht die Struktur der Organisation abbilden.
- Links auf Dokumente und andere Medien
- Der Link soll Inhalt haben, sagen, was einen erwartet. Nicht 'hier klicken'.
- Lesen und Verstehen
- Scannen statt Lesen
- Studien sagen, dass Web-User Texte am Bildschirm scannen. Das heisst, sie überfliegen den Text und suchen nach Wörtern, die die Informationen vermitteln, die sie suchen.
- Accessibility
- Es geht um den barrierenfreien Zugang zu Webseiten. Der Inhalt muss auch für Menschen mit Lern- oder Leseschwächen verständlich sein. Leichte Sprache ist für alle Menschen. Jeder Mensch kann damit Texte leichter verstehen.
- Beispiel: Eine Seite mit Fangs angezeigt
- Texten fürs Web
- Textgestaltung
- Pro Gedanke einen Absatz
- Jeder Absatz sollte für sich gelesen werden können
- Kurze Sätze, kurze Absätze, kurze bis mittellange Texte
- Pro Thema eine Seite
- Sprache
- Einfache Satzstruktur (Subjekt-Verb-Objekt)
- Aktive, sprechende Verben
- Keine unnötigen Adjektive
- Logische Bezüge
- Keine Fachbegriffe
- Struktur: HTML
- Hierarchie für den Text
- HTML beschreibt die Gliederung von Text.
- Wie im Inhaltsverzeichnis einer wissenschaftlichen Arbeit gibt es einen Haupttitel und Untertitel verschiedener Hierarchiestufen. Dazwischen gibt es Absätze Aufzählungslisten, Tabellen oder Grafiken.
- Beispiel: mozilla.org ohne Stylesheet
- Beispiel: opernhaus.ch ohne Stylesheet
- Semantische Elemente
- HTML gibt den Elementen Bedeutung.
- Überschriften 1-6
- Betonung:
em und strong - Nicht alles was fett sein soll hat auch Betonung.
- Zitat als Einzug:
blockquote - Für eine längere zitierte Passage.
- Aufzählungslisten:
ul oder ol - Immer verwenden für eine Abfolge, Rangfolge oder Reihenfolge.
- Jeder Punkt ist ein Gegenstand/Gedanke. Der erste Satz kann durch Fettschrift hervorgehoben werden.
- Das unbekannte Element: Definitionslisten
dl - Zum Beispiel für die Beschreibung eines Teams und der Aufgaben der einzelnen Personen.
- Beispiel: http://www.stefanbucher.net/wiki/uploads/Kurs/definitionsliste.html
- Auswirkungen auf die SEO
- Nicht nur Menschen lesen - auch Maschinen lesen
- Klare Struktur hilft den Menschen verstehen. Und sie hilft den Suchmaschinen aus einem Haufen Zeichen relevante Informationen herauszulesen.
- Sauberer (standardkonformer) Code enthält wenig «Programmierung» (Tabellen, leere Bilder, Javascript, proprietärer Code) und viel lesbaren Text.
- Beispiel: Eine Seite mit Lynx
- Beispiel: Eine Seite mit Poodle
- Wichtigste Elemente
- Der Spider bewertet Elemente nach Wichtigkeit anhand der Hierarchie und der Semantik.
- title-Tag/Seitentiel
- Überschriften 1-4
- Betonung
strong - Text von Links
- Auf Keywords optimiert texten
- Welches sind die Suchwörter, die Leute benutzten, um nach den Informationen auf deiner Site zu suchen?
- Diese Schlüsselwörter (Keywords) müssen optimal plaziert werden. Die Dichte (Density) darf aber nicht so gross sein.
- Auf langen Textseiten: 24 Prozent
- Auf kommerziellen Seiten: bis 15 Prozent
- Hilfsmittel
- Keine Tricks: Auf die Benutzer konzentrieren und ihnen nützliche Inhalte bieten.