Es ist selten, dass ich Onlinewerbung überhaupt beachte. Diesmal war es ein Glück, dass ich mich darauf einliess. Der gesponsorte Werbeblogeintag auf fokussiert.com über den Fotobuchservice Book4You hat mein Interesse geweckt und das Angebot auf der Website hat mich angesprochen.
Der Schweizer Anbieter aus Bern bietet eine kleine aber feine Auswahl an Hard- und Softcover-Büchern an. Die Hardcover-Bücher sind in Leinen gebunden. In beiden Ausführungen gibt es ein «schmuckes» quadratisches Format. Zum Zusammenstellen des Buchs wird eine Software angeboten, die genügend Freiheiten lässt und im Vergleich mit der Software von anderen Anbietern stabil läuft und einfach zu bedienen ist.
Zum Test stellte ich mir ein Softcover-Buch mit iPhone-Bildern zusammen. Mit dem Resultat bin ich zufrieden. An zwei, drei Stellen habe ich für randabfallende Bilder nicht das vorgegebene Template benutzt, und so entstand ein weisser Rand. Das ist ein Benutzungsfehler meinerseits, vor dem die Software mich sogar noch gewarnt hatte.
Die Klebebindung wirkt sehr stabil, die Druckqualität tadellos. Sehr sympathisch ist mir dabei, dass das gesamte Buch in der Schweiz gefertigt wird – hier für mich ein klares Qualitätsmerkmal. Was in manchen Fällen vielleicht störend sein könnte, ist der viele Text (Impressum, Copyright, Auftragsnummer), den Book4You auf den hintersten Seiten eindruckt.
Mit Book4You bin ich soweit durchaus zufrieden. Es ist der beste Fotobuchservice, den ich bisher ausprobiert habe. Gerne möchte ich auch einmal ein Hardcover-Buch mit Schwarzweiss-Bildern produzieren. Wie das Resultat dann sein wird, nimmt mich natürlich jetzt schon wunder.
22. Aug 2010 . Kategorie: Fotografie. Tags: buch, fotobuch, Fotografie, selbstgemacht.
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Das Thema, um das herum ich fotografierte, waren Strassenzüge und die Darstellung von Gebäuden mit einer perspektivischen Flucht. Es ging mir eigentlich darum, herauszufinden, wie viel von einem Gebäude sichtbar sein muss, um seinen Charakter und den der Stadt zu zeigen.
Gelernt habe ich folgendes:
Das Ganze hat mir etwas gebracht, wie ich denke. Es ist ganz sicher ein deutlicher Schritt weg von den früheren flachen Wandfotografien. Und eine Erinnerung daran, den Objekten im Bild genügend Platz zu lassen ohne sie zu eng anzuschneiden.
Als Begleitung zu dieser Übung habe ich auf Flickr in einer Gallery einige Beispielfotos gesammelt. Und besonders die Gruppe The Urban Photographer – Street Scenes hat mich inspiriert.
Eine Begegnung mit diesem Thema hatte ich heute auch an der Ausstellung von Thomas Struth im Zürcher Kunsthaus. Seine «Strassen» und auch seine neueren Architekturarbeiten haben mich sehr angesprochen.
[Update, 08. August 2010] Ich beschäftige mich jetzt noch vertiefter mit Struths Strassen- und Architektur-Fotografie mit dem Buch «Thomas Struth – Stadt- und Straßenbilder. Architektur und öffentlicher Raum in der Fotografie der Gegenwartskunst.» von Annette Emde.
Meine Kamera, die Agfa Silette LK sensor, hat mich nicht enttäuscht. Einzig ein Manipulierfehler führte zu Lichteinfall auf einem Bild. Die Schwarzweissfilme habe ich selbst entwickelt. Die Bilder eines Farbfilms folgen noch. Fotos vom iPhone gab es hier zu sehen.
So bleibt noch zu sagen, dass der Besuch bei Zoomyboy ein besonderes Highlight der Städtereise war und ich viele Orte in Wien wieder einmal besuchen möchte.
27. Jul 2010 . Kategorie: Fotografie. Tags: architektur, Fotografie, reisen, schwarzweiss, wien.
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Am vergangenen Samstag hatte ich zwei Begegnungen mit der Marke «Agfa», ein wohlbekannter Name in der Fotogeschichte, doch in den letzten Jahren etwas in Vergessenheit geraten, seit im Februar 2008 das Agfa-Hochhaus in München gesprengt wurde (Wikipedia-Artikel).
Aus meiner Beruflehre als Reproduktionsfotograf kannte ich den Sitz der Agfa-Graphics Switzerland AG in Dübendorf. Als ich nach einem Ausflug ins Sagentobel auf einmal vor dem in die Jahr gekommenen Gewerbebau mit dem vertrauten Schriftzug stand, bewegte das mich schon gerade etwas nostalgisch.
Zurück in der Zürcher Innenstadt drehte ich dann noch eine Runde durch den Bürkliplatz-Flohmarkt und begegnete einer anderen Agfa-Vertreterin: Der Kamera SILETTE LK Sensor (Bild oben).
Die Kamera hat den typischen orangen Auslöserknopf, ist voll-manuell und hat einen integrierten Fotozellen-Belichtungsmesser. Der Auslöser arbeitet äusserst leise, das Sucherfenster ist zur linken Kameraseite angebracht, wodurch schon fast Leica-Gefühle aufkommen (Übertreibung).
Ich lasse jetzt meinen ersten Film durch die Kamera. Wenn sie gut tut, dann werde ich diese Kamera mitnehmen auf meine geplante Städtereise nach Wien im Juli.
Die Planung der Fotogelegenheiten und den dazu passenden Kameras und Filmen ist natürlich ein grosser Teil meiner Reisevorbereitungen. Erstmals werde ich mit dem iPhone reisen und darauf meine Notizen nachlesen, via Google Earth meine gespeicherten Sehenswürdigkeiten abrufen, twittern und wohl auch mal ein Foto hochladen.
Ich freue mich also auf Wien und auf viele Fotos. Falls mir jemand noch Tipps mitgeben möchte, was ich mir in Wien unbedingt ansehen sollte, dann freue ich mich auch darüber.
15. Jun 2010 . Kategorie: Fotografie. Tags: camera, Fotografie, kamera, reisen.
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In der Mai-Folge wünscht sich Michael Raso, dass die Hörer seinen Film Photography Podcast
weiter empfehlen. Und das tue ich hiermit.
Im Podcast unterhalten sich Michael Raso, Duane Polcou und John Fedele über Kameras, Materialien und Prozesse der Analog-Fotografie. Während Michael der Schwärmer ist, liefert Duane viele Erklärungen und John stellt die interessanten Fragen. Alle drei heitern die Runde auf durch ihren Witz, persönliche Anekdoten und Gesangseinlagen. Und nicht fehlen dürfen die eingespielten Soundeffekte – auch wenn manchmal nervig, es macht Spass.
Den drei Film-Freunden zuzuhören erweckt das Gefühl, selbst dabei zu sein und sich über das auszutauschen, was uns einfach Freude bereitet: das Experimentieren mit alten Kameras, Filme selber entwickeln, scannen, auf Flickr oder in Fotogruppen zu diskutieren. Immer wieder gibt es die Arbeit von Meistern oder Tüftlern, neue Websites oder Anbieter zu entdecken.
Gleichzeitig kann der Hörer viel über die USA, seine Landschaften, Slangs und Kulturen lernen. Die drei erwähnen regelmässig das «Soprano Land», das ist New Jersey, wo die drei Podcaster zuhause sind und die TV-Serie The Sopranos spielt.
In jeder Sendung gibt es Verlosungen und Michael ist auch spendabel mit Film-Give-Aways. Überhaupt bewundere ich, die gebende Art von Michael.
Die monatliche Podcastfolge wird jeweils in der eigenen Flickr-Gruppe sehnlichst erwartet. Aus dem Pool werden ab und zu Bilder besprochen. Und schreiben kann man dem Team auf FilmPhotographyPodcast[at]gmail.com.
Das ist also meine Podcast-Empfehlung.
Und zur Bebilderung, hier noch mein Beitrag zum diesjährigen World Pinhole Photography Day vom 25. April 2010 – Lochkamerafotografie, ein Thema übrigens, das glaube ich noch nie im Podcast besprochen wurde:
17. Mai 2010 . Kategorie: Fotografie. Tags: analog, film, flickr, Fotografie, podcast.
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Es hat etwas von einer Vorstadtidylle: Filme entwickeln zuhause war lange schon ein Wunsch von mir. Seit Beginn dieses Jahres habe ich die nötigen Utensilien angeschafft. Vor zwei Wochen entwickelte ich die ersten zwei Filme, und gestern wieder zwei.
Bei den Vorbereitung zum Thema bin ich auf ein paar hilfreiche Web-Ressourcen gestossen:
Das Wissen des Internets ist umso hilfreicher, wenn man über eine Kiste mit vielen verschiedenen Filme verfügen kann, zu denen oft die Schachteln mit den Angaben fehlen. Eine solche Kiste durfte ich diese Woche vom züriflickrdrinks-Buddy Nick Yoon übernehmen.
Im Bild zu sehen ist ein Infrarotfilm. Also ein weiteres Fotoabenteuer, das eines Tages auf mich zu kommt.
Den ersten Schwarzweissfilm aus der Kiste habe ich gestern durch meine Lochkamera gelassen und auch gleich entwickelt.
Fürs Erste habe ich mich für den Entwickler Ilford ID-11 entschieden. Er kommt in Pulverform in zwei Teilen und wird zu einer Stammlösung von einem Liter angesetzt. Bisher stimmen die Resultate und es ist ein gutes Gefühl, den Prozess selber in der Hand zu haben.
Tatsächlich habe ich für die Arbeit mit den Chemikalien meinen alten Fotolaborkittel angezogen ;-)
28. Mrz 2010 . Kategorie: Fotografie. Tags: entwickeln, film, flickr, schwarzweiss, selbstgemacht, züriflickrdrinks, zuhause.
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Eine kleine Umspularbeit im Wechselsack — ein großes Ereignis für meine Kamerasammlung: ich habe einen 35mm-Kleinbildfilm in der 126er-Film-Kamera CLIK-O MAT belichtet.
Idee und Anleitung habe ich von Jason Muspratts 35mm in 126 (inkl. Youtube-Video) übernommen. Den Lichteinfall auf jedem Foto in der Mitte könnte ich mit besserem Abkleben beim nächsten Mal sicher noch verhindern.
Der CLIK-O MAT ist eine Einfachst-Knippse aus den 70er-Jahren. Lange überlegte ich mir, eine Original-126-Film-Kassette in ihr zu belichten von der offenbar noch einzigen erhältlichen Marke Solaris.
Der Weg mit einer alten 126er-Film-Kassette aus dem Brockenhaus und obiger Anleitung im Web lag mir dann aber näher.
Dass ich mich an dieses Experiment machte, hat auch damit zu tun, dass ich mir einen Wechselsack kaufte. Dieser erlaubt es mir, auch ohne Dunkelkammer mit Film zu manipulieren. Und führt mich auch meinem Ziel näher, meine Schwarzweissfilme selber zu entwickeln. … Schon bald ist das so weit.
11. Mrz 2010 . Kategorie: Fotografie. Tags: film, kamera, lo-fi.
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Man kann vom iPhone halten, was man will. Und lange stieg ich nicht auf die Euphorie ein. Doch das Fotografieren mit einer der vielen Foto-Apps macht wirklich Spass.
Dabei habe ich bis jetzt nur kostenlose Foto-Apps herunter geladen. Meine liebsten zwei sind:
Neue Blogs, die auf meinem Rader aufgetaucht sind mit immer neuen iPhone-Foto-Apps:
Inspiriert zur iPhone-Fotografie hat mich übrigens das Tumble-Blog (u)niqueness von Dominique Jost und auch die iPhone-Fotos von Christian Bobst und John Wilhelm, die an der photo09 zu sehen waren.
Es ist so richtig billige Toycamera-Fotografie, die man mit dem iPhone betreiben kann. Gegenüber dem Arbeiten mit Film ganz einfach mit dem Vorteil, dass man unendlich viele Fotos mit sofortigem Resultat und ohne Kosten fotografieren kann. Ich bin am Wochenende fast ein bisschen in einen Rausch gekommen.
25. Jan 2010 . Kategorie: Fotografie. Tags: apps, Fotografie, iphone, mobile, polaroid, toycamera.
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