Belichtungsangaben aus der Filmschachtel

Kennst du diese Illustration noch?

Belichtungsangaben in der Filmschachtel

Sie war früher in die Schachteln von Farbfilmen gedruckt und zeigte die richtige Blendeneinstellung je nach Lichtverhältnis.

Zu lesen ist die Illustration so:

Mit diesen Angaben war man niemals verloren, falls der eingebaute Belichtungsmesser einmal den Geist aufgab, oder die Kamera gar keinen Belichtungsmesser hatte. Denn die Belichtungsangaben aus der Filmschachtel sind zwar sehr allgemein aber doch genügend genau für die meist recht gutmütigen Farbnegativfilme.

Die abgebildeten Belichtungsangaben entsprechen exakt der Sunny 16 Rule. Übersetzt lässt sich die Regel im Merksatz «Bei Sonne Blende 16» ausdrücken. Wie oben geht auch die Sunny-16-Regel von einer festen Belichtungszeit aus: die Belichtungszeit (als Bruchteil einer Sekunde), die der ISO-Zahl am nächsten liegt.

Die Zuverlässigkeit der Filmschachtel-Angaben wie der Sunny-16-Regel wird in der Flickr-Diskussion Unmetered cameras: best practices? von zahlreichen Fotografen bestätigt.

Die Werte stimmen grundsätzlich auch für die digitale Fotografie. Dumm nur, dass ich an meiner Digitalkamera gar keine Blende 16 einstellen kann. :-)

So fotografiere ich eben mit meinen alten Film-Kameras noch weiter nach den Zeichnungen in der Filmschachtel – oder der Sunny-16-Regel.

Geschrieben am 13. Mai 2007. Kategorie: Fotografie. Tags: , , , . 1,506 Mal angesehen.

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2 Kommentare zu “Belichtungsangaben aus der Filmschachtel”

  1. Belichtungszeiten - Ratgeber von früher at fime sagt:

    [...] via stephanbucher [...]

  2. sunny 16 rule.. - annieone’s weblog sagt:

    [...] bei: stefanbucher.net via stefan bueltges opml (wann liest der mann das alles [...]

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